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Erfahrungsberichte zur Jobsuche in Australien

ein Bericht von Yvonne Strobel

 

TQLD-Brisbane-Southbank-762

 

Nachdem ich viele frustrierte Backpacker (mich selbst mit eingeschlossen) getroffen habe, die es sich wirklich einfacher vorgestellt haben, in Australien Arbeit zu finden, möchte ich hier von meinen Erfahrungen erzählen.

Angefangen hat alles ganz früh, um genau zu sein, an meinem 2. Tag in Australien. Ich kam total motiviert in Brisbane an. Nach 7 Wochen Neuseeland wollte ich endlich wieder etwas tun.
Ich suchte mir ein Backpacker-Hostel und bombardierte meine armen Zimmergenossen mit Fragen. Das einzige was ich hörte, war: "Wenn du wirklich Arbeit finden willst, dann findest du die auch."
Hmpf, hatte gedacht, die können mir vielleicht gleich sagen, wo gerade Leute gesucht werden. Aber ok, soooo schlecht hört sich das ja gar nicht mal an.

Restaurant 1

Ich druckte mir also ein paar Lebensläufe aus und machte mich auf, um bei Restaurants hausieren zu gehen. Die gibt es ja zum Glück haufenweise hier in Brissi.
Nachdem ich also etwa 5 Restaurants in meinem Umkreis (bin ganz happy in ein Apartment gezogen, denn wer arbeitet, bleibt ja länger) abgeklappert habe, kam ich ganz glücklich zurück. Jeder der fünf hat meinen Lebenslauf dabehalten und gemeint sie rufen mich an, wenn sie Leute brauchen.
Tja, es vergingen viele Tage mit warten, unzählige weitere Lebensläufe ausdrucken und weitere Restaurants abklappern.
Inzwischen hatte ich mitbekommen, dass so kurz vor Weihnachten keine gute Zeit ist, weil jeder seine Belegschaft schon zusammen hat, um für die Feiertage gerüstet zu sein.
Aber man (Frau) ist ja nicht blöd und lernt draus. Habe also mein naives Lächeln abgelegt, direkt nach den Managern im Restaurant gefragt und erzählt, dass ich auf jeden Fall länger in Brisbane bleibe. Sie könnten sich also auch noch im Januar bei mir melden, und dass ich hier auch in einer Wohnung wohne. Das macht eben immer einen guten Eindruck. Wer in einer Wohnung wohnt, hat nämlich wirklich vor, hier ein Weilchen zu bleiben.
Was auch positiv ist, ist zu erzählen, dass man alleine reist und somit unabhängig ist (natürlich nur wenn es auch zutrifft).

Irgendwie wollen die Australier wohl den armen Backpackern keine direkte Abfuhr geben. Sie geben sich also interessiert und behalten deinen Lebenslauf. Also seid stur, und fragt nach, ob sie wirklich Leute suchen. Erzählt ihnen, dass ihr wirklich Arbeit findet müsst oder anderenfalls weiterreist (somit spart ihr schon mal Geld für ein paar mehr Kopien, weil nun schon weniger ja sagen).

Agentur

Eines Tages kam meine neuseeländische Flatmate und meinte, dass unsere schwedischen Hausmitbewohner ihr eine Telefonnummer von einer Agentur gegeben haben, die im Moment wohl nach Leuten sucht.
Natürlich haben wir sofort angerufen und siehe da, eine Stunde später saßen wir schon brütend über einem englischen Eignungstest (keine Angst, da geht es nur um Cleverness). Der Job würde daraus bestehen, Briefe in Briefumschläge einzukuvertieren.
Wir haben sämtliche Details, wie Adresse, TFN und Bank-Account dagelassen und uns glücklich auf den Heimweg gemacht.
Bis heute haben wir von der Agentur allerdings nie wieder etwas gehört.

Ich habe es noch bei ein paar anderen Agenturen probiert. Aber entweder wollen sie dir im voraus Geld abknöpfen oder wollen erst gar keine Backpacker.

Customer Service 1

Immer noch optimistisch wurde also die Zeitung gekauft. Unter den vielen Anzeigen mit der Bezeichnung "Customer Service" konnte ich mir nicht wirklich etwas vorstellen. Aber es stand gross darunter "Travellers welcome".
Und es gab eine Menge dieser Anzeigen. Whow, die müssen also wirklich Leute suchen.

Ich habe auch gleich einen Interview-Termin bekommen und alles war ganz easy.
Allerdings war ich so aufgeregt, dass ich nicht wirklich mitbekommen habe, um was es eigentlich ging. Ich wusste nur, dass ich am nächsten Morgen um 7:30 für eine Probe kommen und, ganz wichtig, schwarze Schuhe und eine schwarze Hose anziehen sollte.

Klamotten

Also ging ich shoppen. Ein bisschen frustriert, denn eigentlich hätte ich das alles daheim. Aber, logischerweise werde ich diese Sachen hier immer wieder brauchen können. Ob für Vorstellungsgespräche oder als Bedienung.
Nehmt also auf jeden Fall eine schwarze Hose und schwarze Schuhe mit, wenn ihr vorhabt dort zu arbeiten. Es macht immer einen guten Eindruck und ist meistens auch erwünscht.

Customer Service 2

Am nächsten Morgen wurde ich meinem Trainer vom WWF (World Wide Fund for Nature) zugeordnet und mir ging ein kleines Lichtlein auf, was für eine Art Arbeit das sein könnte.
Tatsächlich, wir zogen los zu Shoppingcentern und ich durfte den (Englischmuttersprachler-) "Kollegen" zuschauen, wie sie Leute überredeten, doch Mitglied beim WWF zu werden.
´Sieht eigentlich ganz leicht aus', hab ich mir gedacht. Habe mir also ein kleines Textchen von meinem Trainer zurechtlegen lassen und den ganzen restlichen Tag gelernt, welche Probleme es in Australien mit dem Riff und dem Regenwald gibt.

Am nächsten Tag durfte ich es dann selber probieren, nachdem ich mich vergewissert hatte, dass meine Kollegen glauben, ich könnte das als Deutsche überhaupt schaffen. Taten sie.
Aber es wurde einer der schrecklichsten Tage in meinem Leben.
Ich schaffte es, die Leute zu stoppen und ihnen von den Problemen in Australien zu erzählen. Die erste Frage von ihnen war dann, wo denn mein netter Akzent her sei und dann ging es los:
Sie wären ja auch schon in Deutschland gewesen; hier und dort. Wenn ich dann endlich mit der Frage rausrückte, ob sie uns denn helfen wollen und Mitglied werden wollen, waren sie auf einmal nicht mehr so freundlich und waren weg.
Na ja, mein englisch war wohl nur so gut, um die Leute zu stoppen, aber nicht sie zu überreden, Mitglied zu werden. Und das kann ziemlich deprimierend sein.
Eigentlich hätte ich mir das auch gleich denken können, nach 5 Jahren Schulenglisch. Wenn ich an die Leute bei uns in Deutschland in den Fußgängerzonen denke, die reden ja wie ein Wasserfall.

In diesem Job werden viele Leute gesucht und man kann auch wirklich viel Geld damit machen (man wird allerdings per Unterschriften bezahlt), aber es sind wirklich nur englischsprachige Leute dort vertreten.

Jobclub

Zum Glück gab es ja noch ein nettes Backpacker-Hostel mit Jobclub in Brisbane. Also bin ich hin.
Dort durfte ich mir anhören, dass die Leute im Haus bevorzugt werden (na, ob ich so jemals an die Reihe komme?) und es kostet 25 A$ im Jahr.
Auf meine Frage, was für Jobs sie denn im Angebot hätten, haben sie mir ein Büchlein vorgelegt. Und es waren - kaum zu glauben - Jobs wie Fruitpicking, putzen in den Hostels für freie Unterkunft oder ein paar Tage Promotion irgendwo an der Küste. Ich kam zu dem Schluss, dass ich mir diese Jobs auch selber suchen kann.

Backpacker

Dank Reisebine habe ich dann Benedikt (Paul) getroffen. Er wohnte in einem Hostel in Brisbane und hatte schon an seinem zweiten Tag einen Job - Hoppla, da mach' ich wohl was falsch. Aber irgendwie waren das auch nur Jobs für ein paar Tage und dann hieß es wieder warten.
Nein, dafür wollte ich mein Apartment nicht aufgeben, wo ich doch da nur die Hälfte zahle, wie in einem Backpacker.

Restaurant 2

Mit meinen neuen schwarzen Klamotten habe ich mich also erneut auf Restaurantsuche begeben. Und siehe da, in einem kleinen Café bekam ich direkt einen Termin zum Probe-Arbeiten (dass ich dort nur einen Mittag gearbeitet habe, weil ein andere Bedienung sich Windpocken eingefangen hatte, ist eine andere Geschichte).

Ich hatte also supergute Laune und bin auf dem Heimweg gleich noch in ein anderes Restaurant und dort auf Alan gestoßen. Ein Italiener, der wohl endlich mal mehr auf die Person, als auf die Nationalität und den Lebenslauf schaute. Da ich wirklich supergute Laune hatte, haben wir ein paar Jokes gemacht und ein bisschen miteinander geredet. Und schwups, hatte ich einen Job.

 

Fazit

Ein Fazit kann ich eigentlich nur für mich selber ziehen, da jeder andere Erfahrungen macht bzw. machen wird:
Es ist wirklich nicht einfach, in Australien Arbeit zu finden (Fruitpicking, Wwoofen usw. natürlich ausgeschlossen). Ich habe meinen Lebenslauf auch ein paar Mal per E-Mail verschickt und es kam nie etwas zurück, nicht mal eine Absage. Von schriftlichen Bewerbungen halte ich daher nicht viel. Die Leute werden wahrscheinlich nur sehen, dass man Deutsche/r ist (soll kein Vorurteil sein) und dann doch lieber auf englischsprachige Backpacker zurückgreifen.

Man sollte einfach so vielen Leuten wie möglich erzählen, dass man auf Jobsuche ist. Das ist auch etwas, was ich sehr oft gehört habe "Entweder man kennt jemand, der jemand kennt, der einen Job hat...." oder man muss selber darum kämpfen.

Bei mir hat letztendlich ein nettes Lächeln und Selbstbewusstsein geholfen. Von Alan, meinem jetzigen Chef, habe ich auch gelernt, dass es wichtig sein kann zu erwähnen, dass man NICHT in einem Backpacker wohnt, dass man allein reist und vielleicht auch schon Freunde hier in der Stadt gefunden hat.

Ich denke, meine grösste Hürde habe ich nun überwunden. Alan wird mir Referenzen geben und ich kann seine Telefonnummer in meinen Lebenslauf schreiben. Das wird die Jobsuche in der Zukunft vielleicht etwas leichter machen.

Ich wünsche euch allen viel Glück.
Hoffentlich fällt es nicht jedem so schwer wie mir, Arbeit zu finden!

© Foto: Tourism Queensland

Gut vorbereitet auf Jobsuche gehen

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