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WWOOF = “Willing Workers on organic farms”

 

SATC-Schaffarm-762

 

Wer gerne auf einer Farm arbeiten möchte, aber auf das Geldverdienen verzichten kann, der ist bei "Wwoof Australia" richtig. Für bis zu 6 Stunden Arbeit täglich bekommt man freie Kost und Unterkunft aber kein Geld.
Grundsätzlich ist für das Wwoofing KEIN "Working Holiday Visum" nötig.

Was ist Wwoof?

Wwoof ist eine Organisation, die Menschen weltweit die Möglichkeit bietet, auf Farmen gegen Kost und Logis zu arbeiten. Wwoof-Organisationen gibt es mittlerweile in vielen Ländern der Welt.
Wwoof heißt: Willing Workers on organic Farms.
Wwoof-Host, also eine Farm die einen Wwoofer aufnimmt, kann jeder werden, der direkt oder indirekt etwas mit Land- und Viehwirtschaft und / oder Obst- und Gemüseanbau zu tun hat oder einfach nur einen kleinen Gemüsegarten besitzt. Ob man wirklich organischen Anbau betreibt, ist egal. Eine Vorauswahl dieser sog. Gastgeber durch die Organisation findet jedoch nicht statt.

Wie werde ich Mitglied?

WWOOF-Australia bietet eine Broschüre mit über 1.500 Adressen von Farmen (oder auch nur Leuten mit Gemüsegarten) die bereit sind, einen Wwoofer aufzunehmen. Diese Hosts verteilen sich über alle Bundesstaaten, sind aber überwiegend auf dem Land zu finden und manche liegen sogar sehr einsam.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Mitglied zu werden:

  • Man kann sich die Broschüre von der Wwoof-Organisation schicken lassen und die Mitgliedsgebühr von 70 A$ (plus 5 A$ Porto) mit der Kreditkarte bezahlen. Dies kann man bereits von Deutschland aus erledigen. Das Ganze dauert dann so lange, wie die Post unterwegs ist.
    Unter diesem  Link ist das möglich.

  • Mitglied bei Wwoof-Australia kann man auch werden, wenn man in Australien in einem der zahlreichen Backpacker-Travel-Center oder auch in einigen Hostels die Broschüre erwirbt und den Mitgliedsbeitrag bar zahlt.
    Wo diese sog. "Agents" zu finden sind, kann man auf der  Liste von Wwoof-Australia nachlesen.

Wie gehe ich vor?

In der Broschüre werden die Farmen mit der Art ihrer Bewirtschaftung, Arbeits- bzw. Mithilfemöglich- keiten, der möglichen Unterbringung sowie oft auch der Anzahl der Familienmitglieder aufgelistet.
Man kann die Farmadressen durchgehen und bei denen, die einem zusagen, anrufen.
Wwoof-Gastgeber (Wwoof-Hosts) erwarten nicht, dass man sich lange vorher anmeldet. Ein paar Tage im voraus reichen allemal aus.
Auch wenn der eine oder andere gerne eher langfristig plant, so weiß ich aus Erfahrung, dass sich nur wenige Wwoof-Hosts darauf einlassen, ein, zwei oder sogar drei Monate im voraus eine verbindliche Zusage zu geben.

Werden Vorkenntnisse gewünscht?

Vorkenntnisse in organischem Anbau oder sonstiger Farmarbeit werden meist nicht vorausgesetzt.
Die Wwoof-Hosts bieten sehr unterschiedliche Möglichkeiten, mitzuarbeiten. Viele betreiben ihre Farm gewerblich, andere nur für den eigenen Bedarf. Manche haben mit organischem Anbau gar nichts zu tun und suchen nur billige Arbeitskräfte (muss ja nicht unbedingt negativ sein), andere haben wenig Arbeit anzumieten und suchen mehr oder weniger Gesellschaft.

Wie lange muss/soll ich arbeiten?

Die Wwoof-Organisation gibt eine Empfehlung von 6 Stunden Mithilfe/Arbeit täglich gegen freie Kost (Frühstück, Lunch, Abendessen, Getränke) und Unterkunft. Dies ist jedoch keine Regel und in keiner Weise vorgeschrieben. Es kann sein, dass man wesentlich weniger oder aber auch mehr arbeiten muss.
Es gibt keine weiteren Vorschriften wie z.B. eine Pausenregelung oder welche Arbeiten man machen darf oder muss und welche nicht.
Alles geschieht auf freiwilliger Basis nach vorheriger Absprache. Gefällt einem Wwoofer die Arbeit nicht, kann er jederzeit wieder abreisen.

Wie werde ich untergebracht?

Auch die Unterbringung wird nach Absprache, bzw. nach den Vorgaben der Wwoof-Hosts geregelt.
Es werden sehr unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten angeboten. Viele Familien bringen die Wwoofer im eigenen Wohnhaus unter. Meist im Gästezimmer oder dem nicht mehr bewohnten Zimmer erwachsen gewordener Kinder. Andere, besonders auf größeren Farmen, haben so genannte "Shearers Quaters", also die ehemaligen Schafscherer-Unterkünfte, die meist ein paar Meter (schon mal 100 oder sogar 300 Meter!) vom Haus entfernt liegen. Dort ist man ungestört, wohnt aber etwas einfacher.
Eine Unterbringung in einem Wohnwagen, einer Baracke oder sogar im Zelt ist ebenfalls möglich.

Wie kommt man hin?

Da man auf einer Host-Farm nicht "einfach so" vorbeikommt, sondern sich im voraus telefonisch anmeldet, werden dem zukünftigen Wwoofer bei diesem Gespräch die Möglichkeiten erklärt, wie die Farm zu erreichen ist. In den meisten Fällen fährt man bis zur letztmöglichen Bus- oder Bahnstation und wird von dort abgeholt.
Auch wenn man mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, so sollte man sich auf jeden Fall vorher telefonisch anmelden und schon aus Höflichkeit nicht einfach auf "gut Glück" vorbeifahren.

Bin ich auf der Farm versichert?

Im Preis der Mitgliedsgebühr enthalten (5 A$ Insurance Plan) ist eine Versicherung gegen Unfälle während des Wwoofing-Aufenthalts.
Aber Achtung: Man ist nur gegen Unfälle versichert, d.h. plötzlich auftretende Zahn- oder Magenschmerzen sind durch diese Versicherung NICHT abgedeckt. Dafür hat man eine bereits in Deutschland abgeschlossene  Auslandskrankenversicherung.

Worauf sollte man achten?

Auf jeden Fall sollte man an die Wahl des richtigen Wwoof-Hosts mit klugem Menschenverstand herangehen, bevor man sich evtl. in die Abgeschiedenheit des australischen Outbacks wagt.
Es ist unbedingt ratsam, so viel wie möglich bereits telefonisch zu klären. Fragen, die man beim ersten Kontakt bereits erwähnen sollte, wären zum Beispiel ...

  • Wo genau werde ich untergebracht?
  • Sind 6 Stunden Arbeit pro Tag okay?
  • Was wird dort so im Allgemeinen gegessen? (Achtung Vegetarier!!)
  • Was haben Sie bisher für Erfahrungen mit Wwoofern gemacht?
  • Weibliche Wwoofer sollten sich UNBEDINGT nach Frauen auf der Farm erkundigen, wenn am anderen Ende des Telefons ein Mann spricht!

Wer wissen möchte, was passieren kann, wenn man vorab NICHT die richtigen Fragen stellt und den "klugen Menschenverstand" NICHT einsetzt, dem empfehle ich meine Reportage  "Wwoofing - moderne Sklaverei?".

Was erwarten die Farmen?

Wwoofing gibt es seit vielen Jahren und demzufolge haben viele Wwoof-Hosts bereits umfangreiche Erfahrungen mit Wwoofern gemacht. So unterschiedlich wie die Menschen an sich, sind natürlich auch diese Erfahrungen positiv oder negativ.
Waren es vor über 10 Jahren nur wenige, die Wwoofing überhaupt kannten, so machen sich seit Einführung des Working Holiday Visums Tausende von Travellern zum Wwoofing auf.
Viele davon nutzen die Möglichkeit des Wwoofens dazu, ihre knappe Reisekasse für einige Wochen zu "schonen", denn Ausgaben hat man ja während des Wwoofens so gut wie keine. Ein bisschen Outback- und Farmluft schnuppern, ein bisschen Ausspannen und eine gute Zeit haben, mit dieser Devise reisen viele potentielle Wwoofer an und sind dann mehr als überrascht, dass man tatsächlich auch arbeiten muss, um ein warmes Essen und ein "Bettchen" als Gegenwert zu erhalten.

"Da weht ein raues Lüftchen", ist die Erkenntnis, die viele Wwoofer von ihrem Aufenthalt mitnehmen oder ihn vorzeitig abbrechen lassen. Langschläfer, "Drückeberger" oder Traveller, die außer Flipp-Flopps und Schminktäschchen nur wenig Brauchbares in ihrem Reisegepäck haben, sind auf einer Farm grundsätzlich Fehl am Platz.
Hier macht man sich schmutzig, hier steht man früh auf und hier brechen auch schon mal die sorgfältig gefeilten Fingernägel ab. Man legt sich Schürfwunden und kleinere Blessuren zu, wenn man Holz stapeln muss oder den Hühnerstall säubert. Die gestylte Fönfrisur hält kaum bis nach dem Frühstück bei Arbeiten in einer Hitze über 30 Grad. Es wimmelt von Getier und lästigen Fliegen. Der nächste Pub kann 100 oder mehr Kilometer entfernt sein und wenn nicht der eine oder andere Nachbar am Wochenende zum Barbecue einen Besuch abstattet, dann ist es einsam auf einer Farm im Outback.

All das zu genießen, die Erfahrungen als interessant und nützlich mit nach Hause zu nehmen, das erwarten die Farmen von ihren Wwoofern.
Wie bereits beschrieben - Erfahrungen in der Landwirtschaft braucht man nicht mitzubringen, man bekommt vieles erklärt. Aber, die Bereitschaft anzupacken muss vorhanden sein und der Wunsch, sich auf die Natur, auf Tiere und natürlich auch die Landbevölkerung einzulassen.

© Foto: South Australian Tourist Commission (SATC)

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