7 Tage "Survival" Starter Package Sydney im Test

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Die Starter Packages für Australien unter der Lupe

Surf-Spaß und Work & Travel-Vorbereitung in einem

Ein Bericht von Jasmin Rhein

 

JR Nationalpark 900

 

Was gehört zu Australien wie Kängurus und der Uluru? Richtig, das Surfen. Was wäre da angemessener, als sein Work and Travel- Abenteuer Down Under mit einer Woche voller Wellen, Spaß und echtem Surfer-Lifestyle zu beginnen! Beim Starter Package „Survival“, eine Stunde von Australiens bekanntester Stadt Sydney entfernt, kann man genau diesen Traum leben.

Ausgiebige Surfstunden, Touren durch Sydney und Umgebung und sogar ein Besuch in einer Surfboardfabrik, dazu noch nette Coaches und andere Teilnehmer, die wie du, nichts anderes im Kopf haben, außer der nächsten großen Welle. Nebenbei erledigt sich der Papierkram für dein Working Holiday-Abenteuer, Dank des hilfsbereiten Teams, quasi wie von selbst. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein und ist genau das, was dieses Package ermöglicht!

Noch nicht überzeugt? Dann folgt jetzt ein ausführlicher Erfahrungsbericht des „Survival“ Starter Packages. Vorher ist aber noch anzumerken, dass Surfen selbstverständlich ein stark wetterabhängiger Sport ist, sodass die Reihenfolge und Art der Aktivitäten immer angepasst wird. Außerdem gibt es natürlich immer wieder unterschiedliche, vom Package unabhängige Events, so dass dein Kurs eventuell etwas von dem folgenden Bericht abweichen kann. Es kommt also immer darauf an, zu welcher Zeit man am Starter Package teilnimmt. Das Team ist aber immer darauf aus, die Teilnehmer unter allen Umständen so nah wie möglich an das Leben der Australier bzw. Surfer heranzubringen!

Tag 1 / Ankunftstag (immer sonntags):

Bulli PassAls ich müde vom Flug, aber aufgeregt und voller Vorfreude aus dem Gate am Flughafen von Sydney laufe, brauche ich mich nicht lange umzusehen, um Surfcoach Sam zu entdecken. Ein Mann in Surfshorts, T-Shirt mit Wellenlogo und Flip Flops hält ein Stück Karton hoch, auf dem mein Name steht und grinst, als ich auf ihn zulaufe. „Na, wie fühlt es sich an, Schwanger zu sein?“ fragt er und deutet auf mein Handgepäck, das an meinem Bauch hängt. Wir lachen, als er mir den Rucksack abnimmt und wir gemeinsam nach draußen gehen, um in mein erstes Abenteuer in Australien zu starten. Eine Woche voller Meer, Surfbretter und Adrenalin!

Kurz darauf befinden wir uns auf dem Weg nach Thirroul, einem süßen Küstenstädtchen eine Stunde südlich von Sydney.

In Thirroul angekommen, fahren wir an einigen kleinen Surfshops, Restaurants, Bars und zwei Supermärkten vorbei, als Sam abbiegt und an einem Parkplatz am Strand hält. Hier erklärt er mir, dass es in der Gegend unterschiedliche Strände gibt, von denen für uns jeden Tag der mit den besten Surfbedingungen ausgewählt wird, damit wir so viel im Wasser sein können wie möglich. Klingt gut!

Gleich um die Ecke liegt das Beach Motel, in dem ich die nächste Woche verbringen werde. Sam zeigt mir eine Garage mit Surfbrettern, Wetsuits, Fahrrädern und Skateboards und erklärt, dass wir alles hier jederzeit ausleihen und benutzen dürfen. Eine super Sache, wenn man in seiner Freizeit üben möchte!

ZimmerDanach beziehe ich mein Zimmer, das ich mit einem anderen Mädchen teile, welches aber erst später eintreffen wird. Die Zimmer haben jeweils drei Einzelbetten, einen Flatscreen-Fernseher, Schränke und genügend Platz für uns und unser Gepäck. Als ich mich weiter umsehe, finde ich vor allem eines vor: Surfbretter. Im Flur, an der Wand und sogar eines als Deko-Noteboard in einer Ecke. Mir als Surffan kribbeln schon die Füße, wenn ich an die nächsten Tage denke, im Wasser auf dem Surfbrett sitzen, auf die perfekte Welle warten, sie sehen, anpaddeln, in einem Zug aufstehen… Aber stopp, soweit sind wir ja noch nicht. Ich sehe mich weiter um und finde ein Bad und eine Küche vor, die wir Teilnehmer gemeinsam nutzen können.

Drei von ihnen treffe ich gleich danach auch in unserem Aufenthaltsraum mit Couch, WLAN-Empfang und Fernseher mit Netflix an. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde geht es direkt um das wichtigste Thema: Surfen. Wir stellen fest, dass nur die Niederländerin, die hier zum Urlaub machen ist, noch gar nicht surfen kann, wir anderen haben schon geringfügige Vorkenntnisse. Später kommen noch die drei letzten Teilnehmer hinzu und wir fünf Mädchen und zwei Jungs verbringen den Rest des Nachmittags und Abends damit, uns weiter kennen zu lernen und unsere Essensvorräte für die nächsten Tage aufzustocken. Die Samen für eine tolle Woche sind gesät!

Tag 2 (Montag):

FruehstueckNach einer angenehmen Nacht in den äußerst bequemen Betten torkeln wir um 8 Uhr morgens verschlafen die Treppe zum Essbereich hinunter. Hier wartet bereits ein leckeres Frühstücksbuffet mit Müsli, Joghurt, Toast, Eiern, frischen Früchten, Heißgetränken und Saft auf uns. Dieses ist im Package-Preis inbegriffen, ansonsten müssen wir uns, abgesehen vom heutigen BBQ-Dinner selbst verpflegen. Das wird aber Dank der schönen Gemeinschaftsküche und den vielen Restaurants im Umkreis kein Problem darstellen.

Als wir alle satt und für den Tag gestärkt sind, treffen Sam und Tom, unsere beiden Surfcoaches und „Mädchen für alles“ ein.

Da wir alle unterschiedliche Packages gebucht haben, haben wir heute auch verschiedene Tagespläne. Zwei der Mädchen und ich werden als „Survival“ Package-Programm mit Tom den Papierkram für unseren Work and Travel-Aufenthalt und eine Sydney-Rundführung machen, während der Rest heute bereits die erste Surfstunde hat.

Für uns heißt es also: erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Alle Teilnehmer bekommen eine eigene, wasserfeste Strandtasche. Bei den Starter Package-Inhabern befinden sich darin Unterlagen zur Bankkontoeröffnung, eine bereits beantragte Steuernummer (TFN), eine Handy-SIM-Karte und eine   Opal Card inklusive 20 A$ Startguthaben für den öffentlichen Verkehr im Raum Sydney. Was für ein Service!

Auf dem Weg zum Bahnhof von Thirroul machen wir Halt an der örtlichen Commonwealth Bank, wo wir mit Toms tatkräftiger Unterstützung unsere australischen Bankkonten eröffnen.

Sydney StadtfuehrungDamit ist der Papierkram in Nullkommanichts erledigt und wir können uns entspannt zurücklehnen und die wunderschöne Zugfahrt an Küsten und Wäldern vorbei nach Sydney genießen.

In der Metropole angekommen, machen wir einen entspannten Spaziergang am Hafen entlang und sehen uns auch selbstverständlich das weltberühmte Opera House aus der Nähe an. Nachdem wir uns ein paar Snacks gekauft haben, gibt es ein kleines Picknick mit Blick auf die Harbour Bridge, wo es in unserem bunt gemischten Großbritannien-, USA- und Deutschland-Grüppchen genügend Themen für interessante Gespräche gibt.

Es folgt ein Gang durch den Botanischen Garten der Stadt und ein Besuch des Fortune of War, dem ältesten Pub Sydneys. Während des ganzen Tages erzählt uns Tom alles was er über die verschiedenen Spots weiß und gibt uns immer wieder die Möglichkeit, auszusuchen was wir noch sehen wollen. Wir genießen alle die kleine Stadtführung und sind bestens gelaunt, als wir nachmittags wieder in den Zug zurück nach Thirroul steigen, wo die Fahrt dank Toms Mini-Surf-Quiz rasend schnell vergeht.

JR BBQ 800Nach einem langen Tag in der Stadt bzw. auf dem Wasser, knurren unsere Mägen um die Wette, als wir den angenehmen Duft des Barbecue Dinners wahrnehmen, das bereits für uns vorbereitet wurde. Im Restaurant, das zum Beach Motel gehört, machen wir es uns bequem und hauen ordentlich rein. Neben haufenweise Grillfleisch und -Gemüse gibt es ein großes Salat-Buffet. So wird jeder, inklusive Vegetariern, satt. Wir lassen den Abend entspannt ausklingen, wofür die für uns günstigeren Getränkepreise im Motelrestaurant ihren Teil beitragen. Nebenbei stacheln wir unsere Vorfreude auf den vor uns liegenden Surftag gegenseitig an, sodass wir es kaum noch abwarten können, endlich die Surfbretter zu schnappen und ins kühle Nass zu hüpfen!

Tag 3 (Dienstag):

Wir haben das Glück, dass genau in der Woche unseres Aufenthalts der Anzac Day liegt, ein Nationaler Gedenktag in Australien. Das kommt uns natürlich gelegen, denn es geht diese Woche vor allem darum, uns so weit wie Möglich ins Leben der Einheimischen zu integrieren. So stehen wir um 5:40 Uhr am noch dunklen Morgen auf und fahren alle gemeinsam mit Tom und Sam zum Strand, wo wir dem so genannten „Dawn Service“ lauschen können. Neben einem atemberaubenden Sonnenaufgang am Horizont halten verschiedene Schüler, Politiker und andere Leute Reden, um den australischen und neuseeländischen Soldaten des ersten Weltkrieges zu gedenken.

AST Jasmin 37 800Nach diesem kulturellen Erlebnis und einem leckeren Frühstück geht es endlich los ins Meer! Wir bekommen Neoprenanzüge und Surfbretter zugeteilt und werden zu einem der vielen Surfstrände der Umgebung gebracht. Hier werden wir in „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“ aufgeteilt, wobei wir Sydney-Besucher erst einmal zur Anfängergruppe geschickt werden. Die verhältnismäßig winzigen Dreier- und Vierergrüppchen sind optimal, um in kürzester Zeit viel zu lernen.

Es folgt ein kleiner Theorieteil im Sand, bei dem wir lernen, wie man anpaddelt und am besten auf dem Brett aufsteht. Nachdem wir das ein paar Mal geübt haben, hüpfen wir mit unseren Brettern ins angenehme Nass und testen unser neues Wissen.

Die Bedingungen sind heute perfekt für Einsteiger, sodass jeder von uns während der Stunde mindestens einmal auf dem Brett steht. Dabei jubeln wir uns gegenseitig zu und alle freuen sich bei jeder gesurften Welle, als wäre es die eigene. Tom hilft mit Händen und Füßen und gibt immer wieder gute Tipps, sodass wir schon in der ersten Stunde echte Erfolgserlebnisse verzeichnen können und superstolz auf uns sind.

Als wir geschafft von den vielen guten Wellen sind, werden wir gegen Mittag zurück zum Motel gebracht, wo wir uns eine kleine Mittagspause gönnen und uns ein paar Snacks genehmigen können. Aber nicht zu lange, denn bald geht es schon wieder weiter zu einem anderen Surfstrand, denn Übung macht den Meister!

Da der Anzac Day bei den Australiern mit der Morgenandacht eigentlich erst los geht, besuchen wir am Nachmittag noch zusammen mit dem ganzen Team eine Kneipe in Thirroul. Hier geht es Rund, denn nur heute ist ein uraltes Wettspiel landesweit erlaubt: Two-up. Dutzende Männer und Frauen stehen im Kreis um eine kleine „Arena“, wo ein Moderator immer wieder zwei Münzen in die Luft wirft, die dann auf den Boden fallen. Die Leute schließen dazwischen immer wieder Wetten ab, ob zweimal Kopf, zweimal Zahl oder einmal Kopf und einmal Zahl geworfen wird. In tosendem Gegröle werden Geldscheine umher gereicht, während wir Touristen mittendrin stehen und selbst über unsere verdutzten Gesichter lachen.

Nach einer Runde Billard fallen uns dann auch schon fast die Augen zu, weshalb wir wieder zurück in unsere Unterkunft gehen, wo wir alle von den vielen Eindrücken geflasht ins Bett fallen.

Tag 4 (Mittwoch):

JR Video correction 800Der heutige Tag wird mit etwas ganz Besonderem eingeläutet. Am Vortag wurden wir nämlich beim surfen gefilmt und fotografiert, was wir jetzt vorgeführt bekommen. Das ist eine sehr gute Art, zu lernen, weil einem die eigenen Fehler veranschaulicht werden und jeder von uns noch einmal genaue Tipps erhält, wie wir unsere Körperhaltung und Take Off (Aufstehen auf dem Brett) verbessern können.

Nach diesem lehrreichen Theorieteil geht es wieder mit Sack und Pack los, doch diesmal fahren wir nicht direkt zum heutigen Übungsspot, sondern sehen uns vorher noch einen anderen an. Wir werden gebeten, uns die Bedingungen genau anzuschauen, die Größe der Wellen einzuschätzen, die Windrichtung, die Häufigkeit der Wellen und so weiter. Ein wichtiges Wissen, ohne das es viel schwieriger ist, die besten Wellen zu erhaschen.

Als wir beim Übungsstrand mit den besten Bedingungen angekommen sind, gibt es noch einen weiteren, interessanten Theorieteil. Wir lernen etwas über die „Swells“, aus denen Wellen entstehen, lernen Sandbänke und Strömungen zu erkennen und was die Windrichtung mit guten Wellen zu tun hat. So werden wir perfekt darauf vorbereitet, später selbst den besten Strand zu finden, wenn wir ohne Surflehrer surfen wollen.

Es folgt eine Session im wunderschön klaren Meer. Heute paddeln wir etwas weiter hinaus ins „Greenwater", also das tiefere Wasser, wo die Wellen höher und stärker sind als im flacheren „Whitewater“.

AST Jasmin 2 800Während einer Mittagspause zwischen Sanddünen erklären uns die Surflehrer, dass wir jetzt noch einen anderen Spot ansteuern werden, da der Wind sich gedreht hat. Dabei zeigen sie uns gleich noch ausführlich, wie man aus der Website „magicseaweed“ ablesen kann, wie die Wind- und Wasserbedingungen zurzeit stehen. Zum Glück gibt es hier genügend Auswahl, sodass wir zu einem Strand fahren können, der besser zur Swell-Richtung liegt.

Der Nachmittag ist trotzdem hart, die Wellen werden immer stärker, weshalb ein Großteil der Gruppe vorne im Whitewater bleibt und nur die zwei mutigen Jungs mit Sam draußen im Greenwater mit den Wellen kämpfen. Trotzdem können wir alle wieder einige Erfolge verzeichnen und am Ende des Tages kann jeder stolz von sich behaupten, neue Fortschritte gemacht zu haben.

Nach dieser anstrengenden, aber super spaßigen Session finden wir uns gegen Spätnachmittag im Motel wieder. Nachdem wir alle geduscht und uns kurz erholt haben, kochen wir Teilnehmer uns gemeinsam in der Küche etwas zum Abendessen und können den Tag entspannt bei einer Netflix-Serie im Aufenthaltsraum ausklingen lassen.

Tag 5 (Donnerstag):

Während wir unser ausgesprochen gutes Frühstück inklusive Pancakes genießen, bringen unsere Coaches uns schlechte Nachrichten mit: die Wellen sind noch stärker als am Vortag, weshalb wir heute nicht ins Meer kommen werden. Damit ist aber natürlich beim Surfen immer zu rechnen, also haben die beiden ein tolles Programm für den Tag geplant, sodass sich unsere Enttäuschung sehr in Grenzen hält.

JR Skating 800Erst recht, als wir zu einem Spot in der Nähe fahren und unser neu gelerntes Wissen über Wind, Swell und Co. anwenden. Dabei sehen wir, was die Coaches mit großen Wellen meinten. In Erinnerung an die eine oder andere Waschmaschine, die wir gestern miterlebt haben, sind wir sehr einverstanden mit dem Ausweichplan, denn immerhin surfen wir irgendwie trotzdem!

Und zwar auf speziellen Skateboards, die an Longboards erinnern, aber sehr weich eingestellte Achsen haben. So kann man sein Bordgefühl sehr gut trainieren und die Bewegungen üben, die man auch auf dem Wasser machen muss, um sein Surfbrett zu lenken.

Es gibt Skateboards mit großen All-Terrain-Reifen, die den Einstieg erleichtern und die Fortgeschritteneren können sich auf Boards mit kleineren Rollen wagen.

Mit letzteren schlängeln wir uns bald durch einen Hütchen-Parkour an der abgelegenen, gut asphaltierten Straße entlang und bekommen ein super Gefühl dafür, wie man so ein Brett mit seinem ganzen Körper steuert.

Immer wieder fahren wir den seichten Abhang hinab, schnappen das Brett und laufen wieder nach oben, immer höher und immer sicherer.

Nach diesem aufregenden Vormittag geht es gleich weiter mit dem nächsten Highlight. Wir schnüren unsere Sneaker und wandern durch einen echten Regenwald den Bulli Pass hinauf, um die wunderschöne Aussicht von dort aus zu genießen. Etwa eine Stunde lang laufen wir bergauf und müssen zum Schluss sogar ein paar lange Leitern erklimmen, um ans Ziel zu gelangen.

JR Surfbrettfabrik2 800Das lohnt sich aber extrem, wir sehen Thirroul und seine Nachbarstädte, wie sie sich Stadt an Stadt an die Küste drängeln und sehen viele der Surfspots einmal aus der Vogelperspektive. Das nutzt Tom auch gleich, um uns noch einmal zu veranschaulichen, wie Swells entstehen und aus ihnen Wellen werden. Vögel gibt es hier oben auch in allen Farben, wir fühlen uns für eine Weile wie in einem kleinen Paradies, bis wir wieder über die Leitern und den Regenwaldpfad hinabsteigen.

Heute jagt wirklich ein Highlight das nächste und so trudeln wir nach einer kleinen Mittagspause in einen Surfshop der Stadt ein. Dort erhalten wir eine exklusive Führung in den heiligen Hallen der dazugehörigen Surfbrettfabrik! Wir sehen, wie vorgefertigte Styroporplatten mit einer Maschine perfekt zugeschnitten und danach fein abgeschliffen werden. Als nächstes erkunden wir verschiedene Räume, in denen zur Betriebszeit die Bretter bemalt und lackiert und dann mit Polyestergetränktem Glasfasergewebe überzogen werden. Wir sehen uns verschiedene Finnen an und lernen die Unterschiede zwischen den unzähligen Formen, die so ein Surfbrett haben kann.

Sieben offene Münder und glänzende Augenpaare zeigen, dass sich dieser Trip wohl für lange Zeit in unsere Köpfe einbrennen wird.

Der restliche Nachmittag steht zu unserer freien Verfügung, wir sind aber so müde von den vielen Unternehmungen und Eindrücken, dass er sich zu einem entspannten Pausennachmittag entwickelt.

Abends versammelt sich das gesamte Team und auch wir im Motelrestaurant, um auf Toms Geburtstag anzustoßen. Wir genießen die Leckereien des Hauses und lauschen den Unterhaltungen der ca. 20 Surfer und Surferinnen, die fast wirken wie eine große Familie, mit uns als neuen Mitgliedern mittendrin.

Tag 6 (Freitag):

Das Wetter und die Wasserbedingungen sind heute perfekt, sodass wir den gesamten Tag am Strand, bzw. im Wasser verbringen.

Wer sich sicherer fühlt, traut sich ins Greenwater und versucht sich an seinen ersten Wendemanövern, der Rest kann im Whitewater weiter an seinem Take Off feilen.

In der Mittagspause genehmigen wir uns Burger und Smoothies von einem Kiosk am Strand, um danach gut gestärkt weiterzumachen und das Surfen zu genießen.

Abends gibt es zu Ehren von Toms Geburtstag eine Party in dem Haus, das er und ein paar andere Team-Mitglieder sich teilen. Auch hier schaffen all die fröhlichen Surfer es, uns in ihren Lebensstil zu ziehen, als wären wir schon immer dabei gewesen. Wir sind alle fasziniert von ihrer Aufgeschlossenheit und den vielen lustigen Geschichten übers Surfen, die sie zu erzählen haben.

Auch das Haus gleicht für uns Surfliebhaber einem Traum. Der Balkon mit Blick aufs Meer, Surfbretter stehen in jedem Raum, Poster und Bilder von Surfern hängen an den Wänden. Spätestens jetzt sind wir uns alle einig, dass wir hier ewig bleiben könnten!

Tag 7 (Samstag):

JR Klippensprung 800Wegen unserer längeren Nacht startet das Programm heute später als sonst, was allen sehr gelegen kommt. Den Vormittag verbringen wir mit einer letzten Surfeinheit bei wunderbarem Wetter und Wellengang.

Am Nachmittag fahren wir durch den Regenwald und traumhaften Küstenstraßen entlang zu einem Wasserfall im nahe liegenden Nationalpark. Auf dem Weg dorthin halten wir an einer tollen Aussichtsstelle, von wo aus Paraglider ihren Flug über den tiefblauen Ozean starten.

Der Wasserfall fließt in einen kleinen See, der von einer Sandbank vom Meer getrennt wird. Die mutigen unter uns trauen sich sogar, von der etwa drei Meter hohen Miniklippe hinunter in den See zu springen. Wir verbringen einen schönen letzten Tag am Strand, können noch einmal im Meer baden und sprechen über die unzähligen tollen Erfahrungen, die wir in dieser Woche gesammelt haben.

Zurück in der Unterkunft sitzen wir Teilnehmer noch lange beisammen, tauschen Nummern und Facebook- Profile aus und stoßen auf unsere neuen Freundschaften an.

Tag 8 / Abreisetag (Sonntag)

Während unseres letzten Frühstücks im Beach Motel stoßen nach und nach einige der Team-Mitglieder zu uns, um sich von uns zu verabschieden. Nach diesem schwersten Teil der wunderschönen Woche packen vier von uns gleich morgens die Tasche, um gemeinsam nach Sydney zu fahren. Es steht aber allen frei, auch erst später zu fahren.

Die Zuganbindung kennen wir ja bereits und ist in fünf Fußminuten erreicht, sodass wir schnell im Zug nach Sydney sitzen. Von dort aus verschlägt es uns in verschiedene Ecken des Landes und der Welt, aber eines haben wir trotzdem gemeinsam: Wir können uns ab jetzt mit stolzer Brust „Surfer“ nennen!

Mein Fazit

Der Aufenthalt in Thirroul ist für Surfbegeisterte etwas ganz besonderes. Zum einen wegen der außerordentlich guten Arbeit der Surflehrer, die uns dank der kleinen Gruppen, die anderswo eher aus 10-15 Schülern pro Lehrer bestehen, rund um die Uhr super betreuen konnten. Zum anderen, weil man hier nicht nur lernt, auf einem Brett im Wasser zu stehen, sondern viel mehr als das. Man hat das Gefühl, für diese Woche mitten in das Leben dieser surfbegeisterten, lebenslustigen Menschen einzutauchen und es mitzuerleben. Genau deswegen war dieser auch mit Abstand der beste Surfkurs, den ich bisher miterleben durfte. Weil wir hier das wichtigste Element gelernt haben: Surfen ist keine Sportart, sondern eine Lebensart!

Auch das Programm neben dem Surfen war immer gut ausgewählt, wir wurden immer gefragt was unsere Wünsche und Vorlieben waren, sodass alles sich stets ungezwungen angefühlt hat. Wer eine Pause brauchte, bekam sie, alles nach dem Motto „Hang Loose“.

Jedem, der sich ein bisschen für das Surfen und das Leben der Australier interessiert und noch dazu etwas Hilfe bei den Anfangsschwierigkeiten des Work and Travel braucht, kann ich dieses Package nur wärmstens empfehlen!

 

7 Nächte Starter Package Sydney "Survival"

 
Start-Termine: jeden Sonntag! 
(Verfügbarkeit vorausgesetzt!)
Vorlaufzeit für Anmeldungen: 10 Tage

 

Preis:  1.199 A$*
(ca. 835 € - Preis gültig bis 03/2019)
 

Zur Anmeldung

Die Zahlung der Packages kann nur per Kreditkarte erfolgen. Die Abbuchung erfolgt durch den Veranstalter in australischen Dollar; der tagesaktuelle Wechselkurs kann schwanken. Wetterbedingt kann es zu Änderungen im Ausflugsprogramm kommen!

* Preis bezieht sich auf 3-Personen-Zimmer. Aufpreis für Doppelzimmer/Twin Share: ca. A$ 100 pro Person; Aufpreis für Einzelzimmer: ca. A$ 385.

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