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Erfahrungsberichte zur Jobsuche in Australien

“eine andere Sicht”

ein Bericht von Kaja Eilers

 

TQLD-Cairns-762

 

Nachdem ich  Yvonnes Erfahrungsbericht über die Jobsuche in Australien gelesen habe, war ich ein wenig verunsichert, hatte doch auch ich mir das Finden von geldeinbringenden Quellen sehr einfach vorgestellt - zudem hat auch der Rest meiner Familie sich den Bericht durchgelesen und sich daraufhin Sorgen gemacht, wie ich Down Under zurechtkommen würde.

Meine Befürchtungen stellten sich dann aber doch als unbegründet heraus. Also schreibe ich diesen Bericht für all jene, die ebenso wie ich etwas besorgt die Reise nach OZ antreten sollten.

Der Anfang

Angekommen bin ich in Brisbane im Jahr 2006. Dort wollte ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen; in Ruhe ankommen und die erste Zeit genießen. Arbeiten wollte ich definitiv nicht, denn das hatte ich ja schon zu Hause getan - somit habe ich Jobangebote abgelehnt. Ja, ihr lest richtig; Jobangebote. Denn in meinem Hostel in Brisbane wurden mir Jobs geradezu vor die Füße gelegt; ich hätte Parfum oder Spielzeug verkaufen, kellnern oder Mitgliedschaften an den Mann (oder die Frau) bringen können und das ohne auch nur mit den Fingern schnipsen zu müssen.
Na ja, aber das wollte ich ja gar nicht.

Weiterreise

Auf meiner Weiterreise wurde ich bei einem Zwischenstopp in Hervey Bay von einem Australier angehalten: "Hi, are you a backpacker on a working holiday?" Er hat mir daraufhin einen Job angeboten: Sein Boot gerade halten während er fischt. Er versprach mir Delfine und wunderschöne Ansichten von Fraser Island - aber auch diesen Job habe ich ausgeschlagen, zumal ich schon eine Art Termin in Midge Point (in der Nähe von Airlie Beach) hatte - Volunteer Work für Food and Accomadation.
In Midge Point blieb ich ein paar Tage, um daraufhin nach Airlie Beach zu fahren, um endlich "richtig" zu arbeiten.

In Airlie Beach

Inzwischen machte ich mir schon Sorgen, ob mich mein Glück jetzt, wo ich endlich arbeiten wollte, wohl verlässt. Aber nein, es war wieder alles ganz einfach:
Ich druckte ein paar CVs aus und machte mich darauf gefasst, einen langen Abend damit zu verbringen, diese zu verteilen.
Im ersten Restaurant bekam ich den typischen Satz "Wir haben jetzt keine Zeit, gib mir mal deinen CV, wir rufen dich an" zu hören. Ich hörte nie was von ihnen.
Im zweiten Restaurant wurde ich gefragt, ob ich Köchin sei; nein leider nicht; na dann suchen sie niemanden, nein.
Im dritten Restaurant wollten sie weder CV noch Telefonnummer oder sonstiges, sondern lediglich wissen, ob ich eine halbe Stunde später anfangen könnte. Klar konnte ich, Backpacker sind ja flexibel.
Am nächsten Tag bin ich in ein günstigeres Hostel gezogen und am übernächsten Tag hab ich dort auch noch einen Putzjob bekommen,- für freie Unterkunft und unbegrenzte Internetnutzung. Auch dieser Job wurde mir mal wieder vor die Füße gelegt - sie haben mich gefragt.
Es lief also alles bestens.

Vielleicht ein bisschen zu gut, denn nach zweieinhalb Wochen war ich meinen Kellnerjob wieder los, weil es nicht genug Gäste gab. Ich habe dort 10 Dollar cash bekommen und innerhalb der zweieinhalb Wochen neun mal gearbeitet - jeweils 6 bis 8 Stunden.
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sie gar keine Steuern für mich gezahlt haben (obwohl ich ihnen meine Tax File Number gegeben hatte) "You know, it's just easier honey" Ja, ja, billiger ist das, gebt's doch zu.
Also immer schön darauf pochen legal zu arbeiten!

Weil ich durch meinen Putzjob fast keine Kosten hatte, bin ich noch länger in Airlie geblieben. An einem Abend hab' ich einen Australier kennen gelernt, der ein Café besaß und schwups wurde mir wieder ein Job angeboten.
Aber ich bin ja Traveller und hatte verständlicherweise langsam da Gefühl, nicht auf jeden Job angewiesen zu sein. Also reiste ich weiter nach Cairns.

In Cairns

Hier bin ich nun, habe diesmal gar nicht erst den umständlichen Weg des Restaurantabklapperns gewählt, sondern bin gleich zu zwei Job-Agencies gegangen. Beide haben sich ein paar Tage später bei mir gemeldet und mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

In der einen Agency musste ich einen Multiple Choice Test übers Kellnern bestehen (es gab natürlich auch Tests für andere Bereiche) Ansonsten musste ich in beiden nur zeigen, dass ich in der Lage bin ein Tablett ebenso wie drei Teller zu tragen und dass ich weiß, wie man einen Tisch deckt und ein paar Fragen beantworten.

Ich bin jetzt meine zweite Woche in Cairns und ich habe schon für beide bearbeitet. Sie schicken mich in Restaurants, Hotels, Veranstaltungshallen, Casinos, Bars ect. Also habe ich immer Abwechslung und sie zahlen mit durchschnittlich 16 Dollar auch besser als manches Restaurant oder Café.
In meinem ersten Hostel hat man mir auch angeboten, fünf Tage à vier Stunden zu putzen und dafür 250 Dollar zu bekommen - aber ich putze nun mal nicht so gern.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich persönlich es als sehr einfach empfunden habe, Arbeit zu finden.
Leute, die ein bisschen Erfahrung im Kellnern oder putzen haben, werden hier überall gesucht. Köche scheint es generell zu wenige zu geben und auch Busfahrer (keine richtigen Busse - nur so kleine Vans) werden überall gesucht.
Wer also einen internationalen Führerschein und keine Probleme mit dem Linksverkehr hat, wird auf jeden Fall etwas finden, sei es eben als Busfahrer oder als Pizzalieferant für Domino's oder ähnliches. Von Fruitpicking-Jobs mal ganz abgesehen - die gibt es sowieso in Hülle und Fülle.
Meine Erfahrungen basieren nur auf Queensland, wo es eben auch sehr touristisch ist und daher überall Leute gebraucht werden. Aber ich bin ziemlich sicher, dass man auch überall anders Jobs finden kann - auch ohne jegliche Qualifikationen. In einer meiner beiden Job-Agencies waren zwei Mädchen ohne Erfahrung, die dann einen Job als Kartenabreisser bei einem Basketballspiel für den nächsten Tag bekommen haben.
Ich habe bisher noch niemand getroffen, der wirklich nach einem Job gesucht hat und nichts finden konnte.

Insofern; macht euch nicht verrückt, es gibt hier viel zu tun.
Viel Glück und eine prima Zeit!

© Foto: Tourism Queensland

Gut vorbereitet auf Jobsuche gehen

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